Kurz gesagtAnlegerwohnungen in Salzburg kosten 2026 rund 5.500 bis 7.500 €/m² (Angebotsmedian), die Nettomieten liegen bei 15 bis 18 €/m². Das ergibt Bruttorenditen von 2,5–3,5 %. Gefragte Lagen: Lehen, Maxglan, Itzling. Beim Neubau vom Bauträger kommt die Vorsteuer zurück, im Bestand ist der Einstieg günstiger.
Salzburg ist ein Wertstabilitäts-Markt. Die Stadt kann kaum wachsen, die Nachfrage aus Tourismus, Universität und dem bayerischen Umland ist konstant hoch. Die Kaufpreise sind entsprechend: unter 5.500 €/m² ist im Stadtgebiet wenig zu bekommen.
Wer Rendite sucht, weicht auf Lehen, Itzling und Taxham aus oder in den Speckgürtel: Hallein, Wals und Seekirchen liegen bei 4.000 bis 5.000 €/m² bei Mieten, die nur wenig unter der Stadt liegen. Kleine Einheiten bis 45 m² erzielen in Salzburg die höchsten Quadratmetermieten.
Für Anleger aus Bayern ist Salzburg oft der erste Blick nach Österreich. Der Vorsteuerabzug beim Neubau, den es in Deutschland nicht gibt, macht die Vorsorgewohnung hier steuerlich interessant. Wir rechnen die Netto-Wirkung für beide Steuerwelten.
Nachfragetreiber in Salzburg
- Begrenztes Bauland zwischen Bergen und Stadtgrenze
- Tourismus, Universität, Mozarteum, Konzernsitze
- Grenznahe Nachfrage aus Bayern
- Mieten auf Wiener Niveau und darüber
Gefragte Lagen
Lehen · Maxglan · Itzling · Gnigl · Taxham · Umland: Hallein, Wals, Seekirchen
Rechenbeispiel Salzburg: 50 m²
| Kaufpreis (50 m² × 6.300 €) | 315.000 € |
| Kaufnebenkosten (rund 9,7 % im Bestand) | 30.555 € |
| Monatsmiete netto (16,5 €/m²) | 825 € |
| Jahresmiete | 9.900 € |
| Bruttorendite | 3,1 % |
| Nettorendite (15 % Puffer, inkl. Nebenkosten) | 2,4 % |
| Kreditrate bei 25 % EK, 3,6 %, 30 Jahre | 1.178 € / Monat |
Richtwerte 2026. Ihr eigenes Szenario mit Steuerwirkung und 20-Jahres-Sicht: Rechner mit Salzburg-Voreinstellung.
Steuer und Recht in Österreich
Beim Neubau vom Bauträger ist der Vorsteuerabzug möglich, wenn Sie zur Regelbesteuerung optieren; die Miete unterliegt dann 10 Prozent USt. Zinsen, AfA (1,5 Prozent vom Gebäudeanteil, in den ersten zwei Jahren beschleunigt) und Verwaltung sind Werbungskosten. Für die steuerliche Anerkennung sollte die Prognoserechnung binnen 20 Jahren einen Gesamtüberschuss zeigen. Beim Verkauf fallen grundsätzlich 30 Prozent ImmoESt auf den Gewinn an. Mietrechtlich gilt: Für Altbau — Baubewilligung vor 1945 in Wien, vor 1953 in den übrigen Bundesländern — gilt meist der Richtwertmietzins, bei Neubau ist der Mietzins in der Regel frei vereinbar — in beiden Fällen mit Befristungs- und Kündigungsschutz. Details: Steuer, Mietrecht, Nebenkosten.
Objekte in Salzburg
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