Kurz gesagtAnlegerwohnungen in Linz kosten 2026 rund 3.500 bis 4.500 €/m² (Angebotsmedian), die Nettomieten liegen bei 10 bis 14 €/m². Das ergibt Bruttorenditen von 3,0–4,5 %. Gefragte Lagen: Franckviertel, Dornach-Auhof, Bulgariplatz. Beim Neubau vom Bauträger kommt die Vorsteuer zurück, im Bestand ist der Einstieg günstiger.
Linz wird von Anlegern unterschätzt. Die Kaufpreise liegen rund ein Viertel unter Graz und Wien, die Mieten aber nur wenig darunter. Das ergibt die höchsten Bruttorenditen unter den österreichischen Großstädten.
Die Nachfrage kommt von Fachkräften der Industrie, Studierenden der JKU und Pendlern aus dem Zentralraum. Gefragt sind kleine bis mittlere Wohnungen im Franckviertel, in Dornach-Auhof nahe der Universität und in Urfahr. Bestandswohnungen aus den 1970er bis 1990er Jahren mit guter Substanz sind der Klassiker.
Wir betreuen Linz mit eigenem Team und rechnen jedes Objekt netto: Marktmiete, Rücklage, Leerstand, Steuerwirkung. Der Rechner ist auf Linzer Werte voreingestellt.
Nachfragetreiber in Linz
- voestalpine und Industriecluster
- Johannes Kepler Universität mit rund 24.000 Studierenden
- Günstigste Einstiegspreise der drei großen Städte
- Hohe Mieternachfrage durch Pendler und Fachkräfte
Gefragte Lagen
Franckviertel · Dornach-Auhof · Bulgariplatz · Urfahr · Neue Heimat · Bindermichl
Rechenbeispiel Linz: 50 m²
| Kaufpreis (50 m² × 3.900 €) | 195.000 € |
| Kaufnebenkosten (rund 9,7 % im Bestand) | 18.915 € |
| Monatsmiete netto (12,0 €/m²) | 600 € |
| Jahresmiete | 7.200 € |
| Bruttorendite | 3,7 % |
| Nettorendite (15 % Puffer, inkl. Nebenkosten) | 2,9 % |
| Kreditrate bei 25 % EK, 3,6 %, 30 Jahre | 729 € / Monat |
Richtwerte 2026. Ihr eigenes Szenario mit Steuerwirkung und 20-Jahres-Sicht: Rechner mit Linz-Voreinstellung.
Steuer und Recht in Österreich
Beim Neubau vom Bauträger ist der Vorsteuerabzug möglich, wenn Sie zur Regelbesteuerung optieren; die Miete unterliegt dann 10 Prozent USt. Zinsen, AfA (1,5 Prozent vom Gebäudeanteil, in den ersten zwei Jahren beschleunigt) und Verwaltung sind Werbungskosten. Für die steuerliche Anerkennung sollte die Prognoserechnung binnen 20 Jahren einen Gesamtüberschuss zeigen. Beim Verkauf fallen grundsätzlich 30 Prozent ImmoESt auf den Gewinn an. Mietrechtlich gilt: Für Altbau — Baubewilligung vor 1945 in Wien, vor 1953 in den übrigen Bundesländern — gilt meist der Richtwertmietzins, bei Neubau ist der Mietzins in der Regel frei vereinbar — in beiden Fällen mit Befristungs- und Kündigungsschutz. Details: Steuer, Mietrecht, Nebenkosten.
Objekte in Linz
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