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Netto-Mietrendite berechnen.

Kurz gesagt

Bruttorendite = Jahresnettomiete geteilt durch Kaufpreis. Netto-Mietrendite = Jahresmiete abzüglich nicht umlegbarer Kosten, Leerstand und Rücklage, geteilt durch Kaufpreis plus Nebenkosten. Der Unterschied ist erheblich: Aus 4,0 Prozent brutto werden nach 15 Prozent Kostenpuffer und 10 Prozent Nebenkosten rund 3,1 Prozent netto. Die Bruttorendite steht im Exposé, die Nettorendite entscheidet über das Investment.

Richtwerte 2026, keine Steuer- oder Anlageberatung. Die Eingaben bleiben im Browser und werden nicht übertragen. Ihr vollständiges Szenario mit 20-Jahres-Sicht: großer Rechner oder Anlegerprofil.

Die Bruttorendite ist die Zahl aus dem Exposé: Jahresmiete durch Kaufpreis. Sie ignoriert Kaufnebenkosten, Leerstand, nicht umlegbare Betriebskosten und die Instandhaltungsrücklage — also alles, was die Wohnung tatsächlich kostet. Für den schnellen Vergleich zweier Objekte ist sie brauchbar, für eine Kaufentscheidung nicht.

Die Netto-Mietrendite — in Österreich meist schlicht Nettorendite genannt — bezieht die Kaufnebenkosten in den Nenner ein und zieht im Zähler den Kostenpuffer ab. In Österreich sind das rund 10 Prozent Nebenkosten im Bestand; der Kostenpuffer liegt bei 15 Prozent der Jahresmiete, bei Mikroapartments eher 20 bis 25 Prozent. Aus 4,0 Prozent brutto werden so etwa 3,1 Prozent netto.

Die dritte Zahl ist die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital. Sie zieht die Kreditzinsen vom Nettoertrag ab und bezieht das Ergebnis auf das eigene Geld. Liegt der Kreditzins über der Nettorendite — bei 3,6 Prozent Zins und 3,1 Prozent Nettorendite ist das 2026 der Normalfall —, senkt jeder zusätzliche Kredit-Euro die Eigenkapitalrendite. Der Hebel wirkt dann über die Tilgung und die Wertsteigerung, nicht über den laufenden Ertrag.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Mietrendite?

2026 gilt in Österreich: über 4 Prozent brutto ist gut, 3,0 bis 3,5 Prozent ist Marktniveau in guten Lagen, unter 2,5 Prozent trägt sich nur über Wertsteigerung. Netto sollten mindestens 2,5 Prozent bleiben.

Wie berechnet man die Netto-Mietrendite?

Jahresnettomiete minus nicht umlegbare Kosten, Leerstandspuffer und Instandhaltungsrücklage, geteilt durch Kaufpreis plus Kaufnebenkosten, mal 100. Der Unterschied zur Bruttorendite ist erheblich: Aus 4,0 Prozent brutto werden bei 15 Prozent Kostenpuffer und 10 Prozent Nebenkosten rund 3,1 Prozent netto.

Warum gehören die Nebenkosten in die Rendite?

Weil sie Teil der Investition sind. Rund 10 Prozent Nebenkosten senken die Rendite um etwa 0,3 Prozentpunkte — wer sie weglässt, rechnet sich das Objekt systematisch schön.

Wie hoch sollte der Kostenpuffer sein?

15 Prozent der Jahresmiete bei normalen Wohnungen, 20 bis 25 Prozent bei Mikroapartments und Kleinstwohnungen mit hoher Fluktuation.

Anlegerprofil

Die besten Objekte gehen an Anleger mit Profil.

Budget, Region, Ziel: in drei Schritten. Wer ein Profil hat, sieht passende Anlegerwohnungen zuerst, auch die, die nie auf ein Portal kommen.

Anlegerprofil anlegen Erst rechnen
Mag. Florian Kulterer
„Wir rechnen jede Anlegerwohnung netto, mit Leerstand und Rücklage. Erst wenn die Zahl trägt, empfehlen wir den Kauf. So investiere ich selbst."
Mag. Florian Kulterer, staatlich geprüfter Immobilientreuhänder, iX immo GmbH

Die Menschen hinter der Zusammenarbeit

Zwei Profis im Profil.
Für Ihren Anlageerfolg.

Gute Immobilienentscheidungen beginnen mit den richtigen Gesprächspartnern. Georg Tilg und Mag. Florian Kulterer bringen Erfahrung, Marktkenntnis und persönliche Begleitung in Ihr Anlagevorhaben ein.

Georg Tilg, Geschäftsführer der Captura UnternehmensgruppeCAPTURA

Vorsorge & Kooperationen

Georg Tilg

Geschäftsführer
Captura Unternehmensgruppe

Mit Branchenerfahrung seit 1989 verantwortet Georg Tilg bei Captura Kooperationen sowie Verkauf und Vertrieb. Er verbindet das Netzwerk zu Bauträgern mit dem Blick für Anleger- und Vorsorgewohnungen.

Mag. Florian Kulterer, Geschäftsführer von IMMOXX und staatlich geprüfter ImmobilientreuhänderIMMOXX

Immobilien & Marktkenntnis

Mag. Florian Kulterer

Geschäftsführer · iX immo GmbH
Staatlich geprüfter Immobilientreuhänder

Seit 2003 in der Immobilienpraxis: Mag. Florian Kulterer bringt Erfahrung mit Wohn- und Anlageimmobilien, Immobilienbewertung und Vermittlung ein. Ihr persönlicher Ansprechpartner bei IMMOXX in Graz.

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