DefinitionEine Vereinbarung mehrerer Eigentümer eines Hauses, alle Mieteinnahmen in einen Topf zu geben und nach Nutzwert oder Fläche zu verteilen. Leerstand und Mietausfall einzelner Wohnungen werden so auf alle verteilt. Kosten meist 3 bis 5 % der Miete; Nachteil ist, dass gut vermietete Wohnungen schwache mittragen und der Ausstieg vertraglich geregelt sein muss.
Wo der Begriff praktisch wird
Mietenpool taucht in diesen Ratgeberartikeln im Zusammenhang auf — dort steht die Anwendung mit Zahlen, nicht nur die Definition:
Verwandte Begriffe
- Ertragswert — Der Wert einer Immobilie, abgeleitet aus dem nachhaltig erzielbaren Reinertrag, kapitalisiert mit einem Liegenschaftszinssatz über die Restnutzungsdauer, zuzüg…
- Mietpreisbremse — In Deutschland die Regel, dass die Miete bei Neuvermietung in angespannten Märkten höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf, mit Ausnah…
- Vermietungsgarantie — Die Zusage eines Bauträgers oder Verwalters, dem Anleger für eine bestimmte Zeit, meist zwei bis fünf Jahre, eine feste Miete zu zahlen, unabhängig davon, ob d…
Selbst nachrechnen
Was der Begriff für Ihr Objekt bedeutet, zeigen die Rechner: Mietrendite, AfA, Kaufnebenkosten, Finanzierung, Cashflow. Den vollständigen Überblick gibt der große Rechner mit 20-Jahres-Sicht.