DefinitionEine Wohnung oder Einheit, die nicht an einen Haushalt, sondern an ein Unternehmen vermietet wird, das sie im Rahmen eines Konzepts nutzt: Pflegeheim, Studentenwohnhaus, Serviced Apartments, Ferienanlage. Der Anleger erhält eine Pacht, trägt aber das Bonitätsrisiko des Betreibers und einen dünnen Zweitmarkt, weil Eigennutzer als Käufer wegfallen.
Wo der Begriff praktisch wird
Betreiberimmobilie taucht in diesen Ratgeberartikeln im Zusammenhang auf — dort steht die Anwendung mit Zahlen, nicht nur die Definition:
Verwandte Begriffe
- Eigennutzung — Die Nutzung einer Anlegerwohnung durch den Eigentümer selbst oder unentgeltlich durch Angehörige. In Österreich löst sie innerhalb von 20 Jahren nach dem Kauf …
- Sondertilgung — Die Rückzahlung eines Teils der Kreditsumme außerhalb der vereinbarten Raten. In Deutschland vertraglich meist auf 5 bis 10 % der Ursprungssumme pro Jahr begre…
- Sonderumlage — Eine einmalige Zahlung aller Eigentümer, wenn die Rücklage für eine Maßnahme nicht ausreicht, etwa für Dach, Fassade oder Heizung. In Deutschland per Beschluss…
- Vermietungsgarantie — Die Zusage eines Bauträgers oder Verwalters, dem Anleger für eine bestimmte Zeit, meist zwei bis fünf Jahre, eine feste Miete zu zahlen, unabhängig davon, ob d…
Selbst nachrechnen
Was der Begriff für Ihr Objekt bedeutet, zeigen die Rechner: Mietrendite, AfA, Kaufnebenkosten, Finanzierung, Cashflow. Den vollständigen Überblick gibt der große Rechner mit 20-Jahres-Sicht.