Konzessionierter Immobilientreuhänder · iX immo GmbH, Waagner-Biro-Straße 14, 8020 Graz +43 676 842 489 100 · office@immoxx.at
Wohnung finden

Entscheidungshilfen

Lohnt sich das überhaupt?

Kurz gesagt

Eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage lohnt sich 2026 unter vier Bedingungen: Die Nettorendite liegt über 2,5 Prozent, der monatliche Zuschuss ist dauerhaft tragbar, die Haltedauer beträgt mindestens zehn Jahre, und ein Puffer von sechs Monatsraten bleibt liquide. Sind alle vier erfüllt, ist sie eines der wenigen Investments, für das eine Bank 75 Prozent Fremdkapital bereitstellt und der Mieter einen Großteil der Rate trägt. Ist eine davon nicht erfüllt, lohnt sie sich nicht — unabhängig davon, wie gut Lage und Objekt sind.

Die ehrliche Antwort auf diese Frage ist keine Ja-Nein-Antwort, sondern eine Bedingung. Und zwar vier.

Erstens: Nettorendite über 2,5 Prozent. Nicht brutto — netto, also nach nicht umlegbaren Kosten, Leerstandspuffer und Rücklage, bezogen auf Kaufpreis plus Nebenkosten. Darunter trägt sich das Objekt nur über Wertsteigerung, und Wertsteigerung ist eine Hoffnung, keine Kalkulationsgrundlage. In Wien-Innenbezirken, Salzburg, Innsbruck und München ist diese Bedingung 2026 regelmäßig nicht erfüllt.

Zweitens: Der Zuschuss muss tragbar sein. Bei 25 Prozent Eigenkapital und 3,6 Prozent Zins ist der Cashflow in den meisten Städten negativ — typisch 100 bis 250 € im Monat nach Steuerwirkung. Das ist kein Problem, solange es dauerhaft aus dem laufenden Einkommen geht. Unsere Grenze: höchstens 10 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens.

Drittens: mindestens zehn Jahre. Die Kaufnebenkosten von rund 10 Prozent müssen erst wieder verdient werden. Bei einer Nettorendite von 3 Prozent dauert das allein drei Jahre. Wer nach fünf Jahren verkaufen muss, verliert in aller Regel Geld — in Deutschland zusätzlich die Steuerfreiheit, die erst nach zehn Jahren greift.

Viertens: sechs Monatsraten Puffer. Mieterwechsel, Sonderumlage für die Fassade, ein Ausfall — das kommt nicht selten vor, sondern regelmäßig. Ohne Puffer wird aus einem normalen Ereignis ein Verkauf unter Druck, und Verkäufe unter Druck sind der häufigste Weg, mit Immobilien Geld zu verlieren.

Vorteile: was dafür spricht

Sind die vier Bedingungen erfüllt, ist die Eigentumswohnung schwer zu schlagen. Sie ist das einzige Investment, für das ein Privatanleger 75 Prozent Fremdkapital zu rund 3,6 Prozent bekommt — für einen ETF-Sparplan gibt keine Bank einen Kredit. Die Tilgung zahlt überwiegend der Mieter. Die Miete ist indexiert und steigt mit der Inflation. Und die Steuerwirkung aus AfA und Zinsen senkt in den ersten Jahren die Einkommensteuer spürbar, bei hohem Grenzsteuersatz um fast die Hälfte des Anfangsverlusts.

Nachteile: was dagegen spricht

Ein Objekt, eine Stadt, ein Mieter — das ist das Gegenteil von Streuung. Der Verkauf dauert drei bis sechs Monate, nicht einen Tag. Es kostet laufend Zeit: Hausverwaltung, Eigentümerversammlung, Mieterwechsel, Steuererklärung. Und es gibt Sonderumlagen, die niemand einplant. Wer diese vier Punkte nicht will, soll keine Wohnung kaufen — es gibt genug Anleger, für die ein Welt-ETF die passendere Antwort ist.

Im direkten Vergleich

BedingungSchwelleWoran es meistens scheitert
Nettorenditeüber 2,5 %zu teure Stadt, zu hoher Kaufpreis
Monatlicher Zuschusshöchstens 10 % vom Nettoeinkommenzu wenig Eigenkapital
Haltedauermindestens 10 JahreLebensplanung nicht abgeklopft
Liquider Puffer6 Monatsratenalles Eigenkapital in die Wohnung gesteckt

Worauf es ankommt

Vier Bedingungen, nicht drei

Alle vier müssen erfüllt sein. Eine gute Lage gleicht eine gerissene Bedingung nicht aus — sie verzögert nur, wann es auffällt.

Der Hebel ist das Argument, nicht die Rendite

3 Prozent klingen schwach gegen einen Aktienmarkt. Entscheidend ist, dass drei Viertel des Kapitals von der Bank kommen und der Mieter die Rate trägt.

Wertsteigerung ist kein Bestandteil der Rechnung

Sie ist ein willkommener Zusatz. Ein Objekt, das sich nur mit unterstellter Wertsteigerung rechnet, rechnet sich nicht.

Wo wir das anbieten

RegionKaufpreis je m²Miete je m²Bruttorendite
Graz 3.500–5.400 € 12–14 € 3,0–4,0 %
Linz 3.500–4.500 € 10–14 € 3,0–4,5 %
Klagenfurt 3.200–4.200 € 10–12 € 3,5–4,5 %
Nürnberg 4.200–5.200 € 12–14 € 3,0–3,5 %

Weiterlesen

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage 2026?

Wenn vier Bedingungen erfüllt sind: Nettorendite über 2,5 Prozent, tragbarer monatlicher Zuschuss, mindestens zehn Jahre Haltedauer und sechs Monatsraten als liquider Puffer. Ist eine davon nicht erfüllt, lohnt sie sich nicht — unabhängig von Lage und Objekt.

Welche Vorteile und Nachteile hat eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage?

Vorteile: 75 Prozent Fremdkapital zu rund 3,6 Prozent, der Mieter trägt einen Großteil der Rate, indexierte Miete als Inflationsschutz, Steuerwirkung aus AfA und Zinsen. Nachteile: keine Streuung (ein Objekt, eine Stadt, ein Mieter), geringe Liquidität (drei bis sechs Monate bis zum Verkauf), laufender Zeitaufwand und Sonderumlagen, die niemand einplant.

Ab wann rechnet sich der Kauf?

Nach rund zehn Jahren. Die Kaufnebenkosten von etwa 10 Prozent müssen erst wieder verdient werden; bei 3 Prozent Nettorendite dauert allein das drei Jahre. In Deutschland greift die Steuerfreiheit beim Verkauf ebenfalls erst nach zehn Jahren.

Ist ein ETF nicht besser?

Auf die reine Rendite gerechnet meistens ja. Für den ETF bekommen Sie aber keinen Kredit über 75 Prozent zu 3,6 Prozent, und niemand zahlt Ihnen die Rate. Der ausführliche Vergleich steht unter Anlegerwohnung oder ETF.

Anlegerprofil

Die besten Objekte gehen an Anleger mit Profil.

Budget, Region, Ziel: in drei Schritten. Wer ein Profil hat, sieht passende Anlegerwohnungen zuerst, auch die, die nie auf ein Portal kommen.

Anlegerprofil anlegen Erst rechnen
Mag. Florian Kulterer
„Wir rechnen jede Anlegerwohnung netto, mit Leerstand und Rücklage. Erst wenn die Zahl trägt, empfehlen wir den Kauf. So investiere ich selbst."
Mag. Florian Kulterer, staatlich geprüfter Immobilientreuhänder, iX immo GmbH

Die Menschen hinter der Zusammenarbeit

Zwei Profis im Profil.
Für Ihren Anlageerfolg.

Gute Immobilienentscheidungen beginnen mit den richtigen Gesprächspartnern. Georg Tilg und Mag. Florian Kulterer bringen Erfahrung, Marktkenntnis und persönliche Begleitung in Ihr Anlagevorhaben ein.

Georg Tilg, Geschäftsführer der Captura UnternehmensgruppeCAPTURA

Vorsorge & Kooperationen

Georg Tilg

Geschäftsführer
Captura Unternehmensgruppe

Mit Branchenerfahrung seit 1989 verantwortet Georg Tilg bei Captura Kooperationen sowie Verkauf und Vertrieb. Er verbindet das Netzwerk zu Bauträgern mit dem Blick für Anleger- und Vorsorgewohnungen.

Mag. Florian Kulterer, Geschäftsführer von IMMOXX und staatlich geprüfter ImmobilientreuhänderIMMOXX

Immobilien & Marktkenntnis

Mag. Florian Kulterer

Geschäftsführer · iX immo GmbH
Staatlich geprüfter Immobilientreuhänder

Seit 2003 in der Immobilienpraxis: Mag. Florian Kulterer bringt Erfahrung mit Wohn- und Anlageimmobilien, Immobilienbewertung und Vermittlung ein. Ihr persönlicher Ansprechpartner bei IMMOXX in Graz.

Ihre Ziele. Unsere Erfahrung. Ein persönliches Gespräch.

Mein Anlagevorhaben besprechen ↗