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Objektarten

Mikroapartment kaufen.

Kurz gesagt

Mikroapartments mit 18 bis 30 m² erzielen die höchste Miete pro Quadratmeter — in Wien und Graz 18 bis 25 €/m² gegenüber 13 bis 16 € bei normalen Wohnungen. Bruttorenditen von 4 bis 5 Prozent sind darstellbar. Die Risiken liegen woanders: hohe Fluktuation, überdurchschnittliche Abnutzung, oft ein Betreiberkonzept mit Pachtvertrag und vor allem ein dünner Zweitmarkt, weil Eigennutzer als Käufer ausfallen. Ein Mikroapartment ist ein Ertrags-, kein Wertobjekt.

Die Rechnung ist auf den ersten Blick bestechend: Je kleiner die Wohnung, desto höher die Miete pro Quadratmeter. Ein 25-m²-Apartment in Uni-Nähe bringt in Graz 450 bis 500 € netto, das sind 18 bis 20 €/m² — eine 60-m²-Wohnung im selben Haus kommt auf 13 €/m². Bei einem Kaufpreis, der pro Quadratmeter nur 10 bis 15 Prozent höher liegt, ergibt das deutlich mehr Rendite.

Der zweite Blick zeigt die Kosten dahinter. Ein Mikroapartment wechselt den Mieter im Schnitt alle 12 bis 18 Monate, eine Familienwohnung alle fünf bis acht Jahre. Jeder Wechsel kostet Leerstandsmonate, Ausmalen, Reinigung und Verwaltungsaufwand. Die Abnutzung von Küche und Bad ist bei Kleinstwohnungen höher, weil die Fläche intensiver genutzt wird. Realistisch sind 20 bis 25 Prozent Kostenpuffer statt der üblichen 15.

Das größere Thema ist der Wiederverkauf. Eine normale Wohnung kann an Eigennutzer und an Anleger verkauft werden. Ein 22-m²-Apartment praktisch nur an Anleger — und die rechnen. Der Zweitmarkt ist dünn, die Preisbildung härter, und wenn das Objekt in einem Betreiberkonzept mit Pachtvertrag steckt, ist der Käuferkreis noch kleiner.

Unsere Einordnung: Mikroapartments funktionieren in echten Uni- und Klinikstädten mit chronischer Wohnungsknappheit — Wien, Graz, Innsbruck, Heidelberg, Freiburg. Sie funktionieren nicht als Standardprodukt in Städten mit ausreichendem Angebot. Und sie gehören nie als einziges Objekt ins Portfolio.

Worauf es ankommt

Standort ist alles

Ohne Universität, Klinik oder Großarbeitgeber in Gehweite fehlt die Zielgruppe. Ein Mikroapartment in einer Pendlergemeinde ist unvermietbar, ganz gleich wie günstig es war.

Betreibermodell genau lesen

Serviced Apartments und Studentenwohnheime laufen über Pachtverträge. Sie garantieren Ertrag und verlagern das Risiko auf die Bonität eines Unternehmens — und sie verengen den Käuferkreis beim Wiederverkauf massiv.

Kostenpuffer 20 bis 25 Prozent

Fluktuation, Abnutzung und Verwaltungsaufwand liegen deutlich über normalen Wohnungen. Wer mit 15 Prozent rechnet, rechnet zu knapp.

Wo wir das anbieten

RegionKaufpreis je m²Miete je m²Bruttorendite
Wien 3.600–6.000 € 14–17 € 2,5–4,0 %
Graz 3.500–5.400 € 12–14 € 3,0–4,0 %
Innsbruck 6.000–8.000 € 16–19 € 2,5–3,2 %
Heidelberg 5.200–6.500 € 14–16 € 2,6–3,1 %

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Häufige Fragen

Welche Rendite bringt ein Mikroapartment?

Brutto 4 bis 5 Prozent in guten Uni-Lagen. Nach einem realistischen Kostenpuffer von 20 bis 25 Prozent für Fluktuation und Abnutzung bleiben netto rund 3 bis 3,5 Prozent.

Wie schwer ist der Wiederverkauf?

Deutlich schwerer als bei einer normalen Wohnung, weil Eigennutzer als Käufer ausfallen. Rechnen Sie mit längerer Vermarktungszeit und härterer Preisverhandlung, besonders bei Objekten im Betreibermodell.

Ab welcher Größe lohnt es sich?

Unter 18 m² wird die Finanzierung schwierig, viele Banken lehnen ab. Zwischen 20 und 30 m² liegt der sinnvolle Bereich mit der besten Kombination aus Miete, Finanzierbarkeit und Verkäuflichkeit.

Anlegerprofil

Die besten Objekte gehen an Anleger mit Profil.

Budget, Region, Ziel: in drei Schritten. Wer ein Profil hat, sieht passende Anlegerwohnungen zuerst, auch die, die nie auf ein Portal kommen.

Anlegerprofil anlegen Erst rechnen
Mag. Florian Kulterer
„Wir rechnen jede Anlegerwohnung netto, mit Leerstand und Rücklage. Erst wenn die Zahl trägt, empfehlen wir den Kauf. So investiere ich selbst."
Mag. Florian Kulterer, staatlich geprüfter Immobilientreuhänder, iX immo GmbH

Die Menschen hinter der Zusammenarbeit

Zwei Profis im Profil.
Für Ihren Anlageerfolg.

Gute Immobilienentscheidungen beginnen mit den richtigen Gesprächspartnern. Georg Tilg und Mag. Florian Kulterer bringen Erfahrung, Marktkenntnis und persönliche Begleitung in Ihr Anlagevorhaben ein.

Georg Tilg, Geschäftsführer der Captura UnternehmensgruppeCAPTURA

Vorsorge & Kooperationen

Georg Tilg

Geschäftsführer
Captura Unternehmensgruppe

Mit Branchenerfahrung seit 1989 verantwortet Georg Tilg bei Captura Kooperationen sowie Verkauf und Vertrieb. Er verbindet das Netzwerk zu Bauträgern mit dem Blick für Anleger- und Vorsorgewohnungen.

Mag. Florian Kulterer, Geschäftsführer von IMMOXX und staatlich geprüfter ImmobilientreuhänderIMMOXX

Immobilien & Marktkenntnis

Mag. Florian Kulterer

Geschäftsführer · iX immo GmbH
Staatlich geprüfter Immobilientreuhänder

Seit 2003 in der Immobilienpraxis: Mag. Florian Kulterer bringt Erfahrung mit Wohn- und Anlageimmobilien, Immobilienbewertung und Vermittlung ein. Ihr persönlicher Ansprechpartner bei IMMOXX in Graz.

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